Unter den Linden

Nachdem die Anton-Schwarz-Schule an der Erich-Klausener-Straße planmäßig geschlossen wurde, will die Stadt die 2,2 Hektar große Fläche künftig nutzen, um neue Wohnungen zu bauen. Ziel ist die Entwicklung eines lebendigen Wohnquartiers.

Das Berliner Viertel soll durch eine qualitative Architektur und ein hochwertiges Wohnungsangebot für eine breite Zielgruppe von innen heraus gestärkt werden.

Insgesamt sollen etwa 205 neue Wohnungen in Gebäuden entstehen, die zwischen drei und fünf Geschossen hoch sein werden zuzüglich Dach- oder Staffelgeschoss. Offene Wohnformen, Lofts, wohnen auf zwei Etagen (Maisonette) und Wohnungen mit hohem Gemeinschaftsbezug werden künftig die Mehrfamilienhäuser im Berliner Viertel und die Reihenhäuser im Süden des Bezirks miteinander verbinden.

Durch das neue Quartier wird das Wohnungsangebot im Berliner Viertel vielfältiger, und es werden differenzierte Wohnformen für alle Bevölkerungsgruppen angeboten.

Während im Erdgeschoss Mietergärten angelegt werden, entstehen in den oberen Stockwerken attraktive Dachterrassen und Balkone. Zusätzlich wird der Bereich fußgänger- und radfahrerfreundlich.

Der Titel des Projektes lautet nicht von ungefähr „Unter den Linden“: Einmal wird der Bezug zu Berlin hergestellt, außerdem ist er Richtlinie für ein Konzept, das das Grün im Quartier mit dem Nord-Süd-Zug über die Hermann-Gmeiner-Grundschule bis an die Bürgerwiese vereinen wird. Die ersten Wohnungen werden bereits Anfang 2021 bezugsfertig sein.

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